Calabria Valley

Calabria Valley

Das von der Region Kalabrien finanzierte und unterstützte Projekt zur Förderung der kalabrischen Kompetenzen in den Bereichen Innovation und Forschung & Entwicklung in der Schweiz startet im Dezember 2018.



Warum die Schweiz

Calabria ValleyDie Schweiz steht nicht nur an der Spitze der wettbewerbsfähigsten Länder, sondern gehört auch zu den technologieintensivsten Produktionsländern mit Spezialisierung in den Branchen Pharma und Life Sciences. In der Schweiz gibt es jedoch auch unternehmerische Kompetenz- und Entwicklungszentren in den Bereichen Materialinnovation, Luft- und Raumfahrt und ICT, die vorwiegend für die Produktion von Präzisionsinstrumenten in der Verteidigungs- und Medizinindustrie eingesetzt werden. Es besteht daher eine gute Kompatibilität mit den Innovationsangeboten aus Kalabrien, das sich auf ICT für Diagnostik, Biotechnologie und Materialinnovation konzentriert.

Das Kooperationspotenzial ergibt sich jedoch nicht nur aus der Branchenkompatibilität der beiden Gebiete, sondern auch aus einer Komplementarität angesichts der Bedeutung des Wirtschafts- und Finanzplatzes Schweiz. Die in Kalabrien produzierten Innovationen müssen erschlossen werden durch industrielle Anwendung auf dem Markt und durch Zugang zum Finanzmarkt für Schweizer Risikokapital, der zu den vielfältigsten und dynamischsten in Europa gehört. Die Schweiz, die durch hohe Lohnkosten gekennzeichnet ist, muss kontinuierlich technologische Innovationen in ihr Produktionssystem einbringen, um ihren Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen europäischen und aufstrebenden Volkswirtschaften zu erhalten. Das Projekt zielt daher darauf ab, für eine Auswahl von Unternehmen und Start-ups aus Kalabrien einen Zugangskanal zu schaffen, um die Chancen des schweizerischen Innovationsbedarf gekonnt zu nutzen.

Die geplanten Aktivitäten

Das Projekt, das im Dezember 2018 startet und im November 2019 endet, ist in 5 Aktionsbereiche unterteilt: Calabria Valley
  • Kommunikation und Verbreitung insbesondere durch die von der Handelskammer zur Verfügung gestellten Mittel, um die italienisch-schweizerische Geschäftswelt umfassend und effektiv zu erreichen
  • Kapitalgewinnung durch einen komplexen Scouting- und Analyseprozess der Innovation aus Kalabrien, gefolgt von einer Auswahl- und Abgleichungsphase mit Partnern aus Industrie, Forschung & Entwicklung und der Schweizer Finanzwelt
  • Institutionelle Roadshow in der Schweiz, bei der die innovativsten Aspekte der Region Kalabrien und ihres Produktionssystems vorgestellt werden, mit dem Ziel, ein weniger stereotypes Bild von Kalabrien zu vermitteln
  • Besuche bei Schweizer Technologiezentren durch Vertreter der Technologiezentren aus Kalabrien mit dem Ziel, den Austausch von bewährten Praktiken und den Import von in der Schweiz erprobten Erfolgsmethoden nach Kalabrien zu fördern
  • Geschäftliches Follow-up aller Kontakte, die in den vorangegangenen Phasen geknüpft werden, um eine konkrete Entwicklung der Beziehungen kalabrischer Unternehmen und Start-ups auf dem Schweizer Markt zu fördern.

Das Team

Das CCIS-Team, das das Projekt in den kommenden Monaten von Zürich und Genf aus betreuen wird, besteht aus folgenden Personen:

Das Team der Handelskammer wird von zwei Beratern unterstützt, die CCIS-Mitglieder und Experten für Innovation und Risikokapital sind:
  • Andrea Realini, Direktor der V3 SA, Lugano: Unternehmer, Entrepreneur, Digitalwirtschaftskenner und Investor
  • Matteo Butussi, Direktor A-Way Partners, Genf, Scouter, Technologieexperte und Erfolgsideenfinder.
Eine grundlegende Rolle bei der Koordinierung und operativen Vernetzung vor Ort in Kalabrien spielt die Unioncamere Calabria, die ihr Kontaktnetzwerk zur Wirtschaft zur Verfügung stellt und die logistische Basis für verschiedene Aktivitäten bildet.
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Tätigkeit finanziert durch den Aktions- und Kohäsionsplan (AKP) 2014/2020 – Schwerpunkt 3 «Wettbewerbsfähigkeit der Produktionssysteme» (OT3) – spezifisches Ziel 3.4 «Steigerung des Internationalisierungsniveaus der Produktionssysteme».