Recupero Crediti

Eintreiben von Forderungen

Italienische bzw. Schweizer Gläubiger können Forderungen gegen Schweizer bzw. italienische Schuldner eintreiben, sofern es sich um Schulden aus Geschäftsbeziehungen handelt. Da die Betreibungskosten bei Schulden unter CHF 1'000.00 bzw. unter ca. € 660.00 im Vergleich zum Betreibungsresultat unverhältnismässig hoch sein können, empfiehlt es sich, bei solch kleineren Beträgen, nur dann zu betreiben, wenn der Schuldner solvent ist und seine Schuld anerkannt hat.

Entschädigung für die Inkassokosten durch den Schuldner; Verzugszinsen

Recupero CreditiGemäss dem schweizerischen Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs ist ein Schuldner nicht verpflichtet, Gläubigern die Kosten zu ersetzen, die diesen durch die Übertragung des Falles an ein Inkassobüro oder Ähnlichem entstanden sind.

Ausschliesslich die Kosten der Betreibungsämter (Kosten für den Zahlungsbefehl, Kosten für die Konkursandrohung, Pfändungskosten etc.) können dem Schuldner übertragen werden. Demzufolge können die Gesamtkosten des Verfahrens nur dann dem Schuldner übertragen werden, wenn mit dem Schuldner ein Vergleich geschlossen oder ein Abkommen getroffen wird. In den meisten Fällen wird dies jedoch nicht möglich sein. Falls Schweizer Recht anwendbar ist, können Verzugszinsen zum Zinssatz von 5 % vom Schuldner verlangt werden. Andernfalls muss zuerst geprüft werden, welche Gesetzesvorschriften anwendbar sind, bevor dann der Zinssatz festgestellt werden kann.

Verzugszinsen sind sowohl dann geschuldet, wenn der Schuldner aufgrund eines Zahlungsbefehls seine Schuld begleichen muss, als auch dann, wenn ein Vergleich zwischen den Parteien getroffen wird, wobei sich der Schuldner bereit erklärt, nebst den effektiven Schulden auch die Verzugszinsen zu übernehmen.

Für weitere Informationen setzen Sie sich bitte mit unsere:

Alessandro Babini (Leiter der Abteilung Unternehmensdienstleistungen)

ababini@ccis.ch

Tel. +41 (0)44 289 23 24


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